Die Maschine zum Zargenbiegen besteht aus einem Aluminiumguss und einem tropfenförmig gebogenen Eisen, entworfen von Irving Sloane. Das Eisen selbst ist 16,50 cm lang und hat einen Querschnitt von 8 cm. Die Breite im Querschnitt beträgt an der breitesten Stelle 7,2 cm. Die schmalere Seite des Eisens eignet sich besonders gut für kleine Biegeradien.
Wir empfehlen, zunächst zu üben, bevor Sie direkt mit den gewünschten Zargen arbeiten.
Tragen Sie beim Zargenbiegen immer Handschuhe.
Befestigen Sie die Biegevorrichtung mithilfe der Löcher an beiden Seiten an der Werkbank. Durch die Befestigung an beiden Seiten verhindern wir, dass sich die Biegevorrichtung beim Anpressen des Blechs während des Biegens verschiebt. Heizen Sie die Biegevorrichtung vor der Verwendung 10 Minuten lang vor. Die meisten Hölzer lassen sich gut bei Temperaturen zwischen 275 °F und 400 °F (150 °C–200 °C) biegen, je nach Holzart und Grad der Maserung. Ostindischer Palisander lässt sich relativ leicht bearbeiten, während geflammter Ahorn extrem schwierig ist. Bei der Bearbeitung von komplizierten Hölzern ist es besser, mit hohen Temperaturen zu arbeiten, aber bei diesen Temperaturen muss man darauf achten, dass das Holz nicht verbrennt.Man kann ein Oberflächenthermometer verwenden, um festzustellen, ob das Bügeleisen heiß genug ist; dies ist jedoch nicht sehr genau, da die Form des Bügeleisens einen guten Kontakt zwischen Thermometer und Bügeleisen verhindert (außerdem besteht die Biegevorrichtung aus Aluminium, und der Thermomagnet haftet nicht daran).
Es ist ratsam, die zu biegenden Stücke zu befeuchten, und zwar direkt beim Biegen mit einem Sprühflakon.
Legen Sie die geformten Zargen immer sofort in eine Form, damit sie in der richtigen Position abkühlen können.
Achtung: Lassen Sie die Zargen nicht über längere Zeit in der Maschine, da ein unbeaufsichtigter Dauerbetrieb einen Brand verursachen könnte. Lassen Sie die Maschine nicht unbeaufsichtigt, solange sie heiß ist.